Wasserstoff ist Energiemix
Wasserstoff ist keine primäre Energiequelle wie Erdöl, Biomasse oder Erdgas. Es ist ein so genannter Sekundärenergieträger, der erst unter
Einsatz von fossilen, regenerativen oder nuklearen Energiequellen erzeugt werden muss. Weil sich Wasserstoff unproblematisch speichern
und transportieren lässt, ist er in der Lage, ein lokales und temporäres Überangebot an Energie aufzunehmen (Bsp. Solarstrom in der Wüste)
und diese bei Bedarf an einem anderen Ort einfach wieder abzugeben.
Als Energieträger könnte H2 deshalb mittel- und langfristig eine wichtige Rolle zur Gewährleistung unserer Mobilität einnehmen und als emissionsloser Kraftstoff beispielsweise Autos, Flugzeuge, Busse und Schiffe antreiben. Da der Verkehr einen Großteil des Energieverbrauchs ausmacht, liegen dort wahrscheinlich die größten Anwendungspotenziale dieses neuen Energieträgers. Aber auch Mobiltelefone, Notebooks und Taschenlampen könnten via Wasserstoff mit Energie versorgt werden. Im stationären Bereich ließen sich zum Beispiel Heizsysteme und Mini-Kraftwerke damit betreiben.
Derzeit werden pro Jahr weltweit mehr als 600 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff produziert, die überwiegend für die chemische Industrie
bestimmt sind. Legt man den derzeitigen Weltenergieverbrauch zu Grunde, käme die Weltbevölkerung damit gerade eine Woche aus.
Wegweiser
Warum Wasserstoff
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Herstellung
Speicherung
Transport
Anwendung
Sicherheit